Passepierre-“Algen” oder Salicornes – eine wohlschmeckende Beilage

Hast Du schon einmal diese Schachtelhalm-ähnlichen Pflanzen gekostet oder gar selbst zubereitet? Gegessen habe ich sie schon ab und zu im Restaurant, aber dieses Wochenende habe ich sie mir zum ersten Mal vom Fischstand auf dem Wochenmarkt in Krumbach mit nach Hause genommen, um sie als Beilage zu gebratenem Steinbeißer-Filet zuzubereiten.

Die “Algen” (es sind natürlich keine Algen, aber viele nennen sie so) gehören zu den Quellern (Salicornia europaea agg.) haben im Volksmund die verschiedensten Namen, man nennt sie unter anderem auch Meerfenchel und auch Meeresspargel. Sie wachsen an den Küsten mit gemäßigten Klimazonen auf der Nordhalbkugel von Europa bis Asien und dort an den sogenannten “Verlandungszonen”, oft im Anschluss an Seegraswiesen.

Die Salicornes schmecken salzig-pfeffrig und müssen deshalb beim Verzehr nicht extra gesalzen werden. Nach dem Waschen lässt Du die “Algen” abtropfen und tupfst sie mit etwas Küchenpapier trocken, bei Bedarf musst Du sie etwas verlesen und dabei braune Teile, die immer holzig sind, aussortieren.

Du kannst sie roh essen, oder sie, so wie ich es gemacht habe, einfach nur 2 min in etwas Oliven-Öl anbraten und mit Zitronensaft würzen. Sie schmecken herrlich! Für 2 Erwachsene habe ich eine gute Hand voll davon als Beilage gekauft, ca. 130 g, das reichte, denn es gab auch noch Salat und Brot dazu.

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