Leichte sommerliche Zitronen-Biskuitrolle

Zutaten

6  Ei(er)
120 g Puderzucker
180 g Mehl
500 g Naturjoghurt
200 g Frischkäse, natur
n. B. Zucker, Honig, oder Süßstoff
6 Blatt Gelatine
200 ml Sahne, zum Schlagen
2  Zitrone(n), Bio, den Abrieb davon
etwas Zitronensaft
evtl. Sahnesteif

Zubereitung

Zuerst den Biskuitteig zubereiten, indem die Eier und der Puderzucker ca. 10 Minuten bei höchster Stufe mit der Maschine geschlagen werden. Nach ca. 10 Minuten sollte die Masse sich verdreifacht haben. Dann das gesiebte Mehl möglichst vorsichtig und zügig unterheben.
Masse auf ein Backblech streichen und für ca. 15 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) schieben. Wichtig ist dabei, dass der Biskuit nicht zu dunkel wird, da er sonst brüchig ist.

Nach ca. 15 Minuten (nach erfolgreichem Stäbchentest) kann der Biskuit herausgeholt werden und sollte sofort auf ein mit Zucker bestreutes, leicht feuchtes Küchentuch gestürzt werden. Ich ziehe das Backpapier (habe Dauerbackfolie) dann immer direkt ab und rolle den Boden mit dem Handtuch vorsichtig auf. Vollständig auskühlen lassen.

Für die Füllung den Naturjoghurt mit Frischkäse und Zitronenabrieb mischen und mit Zucker, Honig oder Süßstoff sowie Zitronensaft abschmecken. Die Gelatine währenddessen nach Packungsanleitung zubereiten. Also zuerst die Blätter in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken, dann bei milder Hitze auflösen. Dann etwas der Joghurtmasse in die Gelatine geben, rühren und alles in die Joghurtmasse zurück. Die Joghurtmasse gut verrühren und zum Anziehen schon mal in den Kühlschrank stellen.

Währenddessen die Sahne steif schlagen (wer sich unsicher ist mit der Gelatine kann auch noch Sahnesteif benutzen – gerade im Sommer kann das hilfreich sein) und die leicht gelierte Masse aus dem Kühlschrank holen und die steife Sahne unterziehen. Dann wieder in den Kühlschrank stellen und warten bis der Biskuit ausgekühlt ist.

Dann wird dieser vorsichtig ausgerollt und mit der schon etwas stabileren Creme bestrichen. Dabei auf die Ränder achten, da sich die Creme beim Rollen ja noch etwas nach außen drückt und die Hälfte der Masse dann davon läuft. Man kann mit einem Löffel während dem Rollen dann immer noch Creme nachgeben.

Wer zuviel Creme übrig hat, der kann diese z. B. auch noch für ein paar Gläschen mit Keksboden verwenden und garnieren.

Und noch ein Tipp für Anfänger: Es geht schnell einmal schief am Anfang – nicht verzagen, wenn euch die Rolle bricht, dann kann man das Ganze auch in Form von Förmchen oder Gläschen machen indem man den Biskuit dann aussticht oder ganz in die Gläschen bröselt. Am Geschmack ändert sich ja nichts.

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