Apfelkrapfen

1 Pck.  Puddingpulver, Vanille-
1 TL  Backpulver
1 Prise(n)  Salz
60 g  Quark (Topfen)
etwas  Zitronensaft
1 großer  Apfel, oder 2 kleinere
Butterschmalz, zum Ausbacken
Puderzucker
Zimt

Zubereitung

Die Menge reicht für ca. 9 Stück, 2-3 Personen.

Eier mit Zucker schaumig rühren, dann das mit Backpulver vermischte Mehl, Puddingpulver, Salz, Zitronensaft, Topfen einrühren, zuletzt den Apfel mit der Schale grob raspeln und unterheben.
Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen, dann gleich etwas Hitze reduzieren, je einen gehäuften Esslöffel Teig hinein geben und bds. backen.
Die fertigen Apfelkrapfen auf Küchenpapier abtropfen lassen, mit Zucker/Zimt bestreuen, dazu passt Obstmus, Pudding.

Coffee Chili

Zutaten

30 ml  Öl
2   Zwiebel(n), gehackte
3   Knoblauchzehe(n), zerdrückte
500 g  Rinderhackfleisch
500 g  Rindfleisch, fein gewürfeltes Gulaschfleisch
1 gr. Dose/n  Tomate(n), etwas zerdrückt, mit Flüssigkeit
250 ml  Bier, dunkles
200 ml  Kaffee, starken
2 kl. Dose/n Tomatenmark
200 ml  Brühe
3 EL  Chilipulver mit braunem Zucker vermischt
1 EL  Kakaopulver (Backkakao, ungesüßt)
1/2 TL  Oregano
1 EL  Kreuzkümmel
Salz und Pfeffer
3   Chilischote(n), fein gehackt
3  Dose/n  Kidneybohnen, abgegossen
1/2 TL  Koriander, gemahlen

Zubereitung

Öl in einem großen Topf erhitzen, darin Zwiebeln, Knoblauch, Fleischwürfel und Hackfleisch zehn Minuten schön anbräunen. Dann die restlichen Zutaten (bis auf die Bohnen) dazugeben und abschmecken – ruhig erst mit weniger Chilischote anfangen. Bei kleiner Hitze unter häufigem Rühren etwa eineinhalb Stunden garen. Dann die Bohnen hinzufügen und weitere 30 Minuten köcheln lassen, eventuell etwas weitere Brühe oder Bier hinzufügen.

Die Zutaten mögen komisch klingen – Kakao, Bier, Kaffee? Das Ergebnis ist aber ein sehr würziges, dunkles, dickes Chili, das in Texas (und da weiß man, wie man Chili kocht!) im Jahre 1999 als Sieger des “Statewide Chili Championship” hervorging. Zu diesem Chili passt (US -amerikanisch) Maisbrot mit Honigbutter oder (europäisch) Baguette.

American Double Choc Brownies

Zutaten

230 g  Zartbitterschokolade
130 g  Butter
140 g  Mehl
210 g  Zucker
1/2 TL  Backpulver
1/4 TL  Salz
1 Pck.  Vanillezucker
3   Ei(er), Größe M
1 Pkt.  Vollmilchkuvertüre oder weiße

Zubereitung

Von der Zartbitterschokolade 200 g mit 120 g Butter zum Schmelzen bringen, verrühren und etwas abkühlen lassen. Die restliche Schokolade zerkleinern (am besten in einem Gefrierbeutel zerbröckeln). Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen. Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren und die lauwarme Schokoladenmasse dazugeben. Die Mehlmischung nach und nach dazusieben und alles vorsichtig zu einem Teig verrühren. Jetzt die restlichen Schokoladenstückchen unterheben. Wahlweise kann man hier auch eine Hand voll gehackte Walnüsse nehmen.

Eine Brownies-Backform (ca. 23 x 23 cm) mit der restlichen Butter fetten, den Teig hineingeben und glatt streichen. Dann mit einem Rost auf der mittleren Schiene 20 – 25 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen geben. Hier muss der richtige Zeitpunkt gefunden werden, damit die Brownies innen noch schön feucht und knatschig sind. Am besten ab 20 Minuten dabeibleiben. Wenn der Rand schön tiefdunkelbraun ist, müssten sie fertig sein.

Nach dem Abkühlen entweder pur belassen oder mit Vollmilchkuvertüre bestreichen und mit weißer Kuvertüre diagonal streifig verzieren. In 16 Vierecke schneiden, oder in 32 kleinere Rechtecke.

Sehr gut zum Einfrieren geeignet. Nach dem Einfrieren kurz antauen lassen und mit einer Kugel Vanilleeis servieren.

Eierstich

Zutaten

100 ml  Milch
1   Ei(er)
1   Eigelb
1 Msp.  Salz
evtl.  Muskat, nach Geschmack

Zubereitung

Ei, Salz und Muskat stark zerklopfen. Milch kochen, langsam zum Ei rühren und durch ein Spitzsieb passieren. In gebutterte Auflaufform füllen und im Wasserbad bei mäßiger Hitze im Ofen pochieren. Garzeit ca. 20 Minuten.
Erst nach dem völligen Erkalten stürzen. In 0,5 cm dicke Scheiben teilen, diese in gleichmäßige Rauten schneiden.
Wissenswertes: Eier binden die doppelte Menge Flüssigkeit, kochende Milch verkürzt die Garzeit um ein Drittel, mäßige Hitze gibt glatten Eierstich, starke Hitze ergibt löcheriges Produkt.

Hildes Fleischküchle

Zutaten

500 g  Hackfleisch, gemischt, Rind und Schwein
3   Ei(er), Größe M
2   Brötchen, vom Vortag
1/2  Bund  Petersilie, oder 2 EL TK-Petersilie
2 m.-große  Zwiebel(n)
2 EL  Butterschmalz, oder Butter
2 EL  Senf, mittelscharf
n. B.  Salz
n. B.  Pfeffer
n. B.  Paprikapulver, rosenscharf
n. B.  Öl, für die Pfanne

Zubereitung

Die Brötchen in kleine Würfel schneiden oder in kleine Stücke reißen, wer möchte, kann sie auch in Brösel reiben. Die Eier in einer Schüssel aufschlagen und verrühren. Dann über die gewürfelten Brötchen geben und gut einziehen lassen.
In der Zwischenzeit die Petersilie waschen, trocknen und hacken.
Die Zwiebeln sehr fein würfen, in Butter bzw. Butterschmalz glasig dünsten, etwas abkühlen lassen. Hackfleisch, Petersilie, Zwiebeln, Brötchen-Eier-Masse und 2 EL Senf in eine Schüssel geben und alles miteinander verkneten. Nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver (edelsüß geht auch, besser ist aber scharf) abschmecken.
Aus der Masse lassen sich ca. 8-10 Frikadellen formen.

Öl in der Pfanne erhitzen (schmeckt auch gut mit Butter oder Butterschmalz), die Frikadellen bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 5 Minuten goldbraun braten.

Als Beilage gut geeignet ist Kartoffelsalat.

Käsebratlinge

Zutaten

125 g  Käse (light), gerieben
1 EL  Mandel(n), gemahlen
1 m.-großes  Ei(er)
1 kleine  Zwiebel(n), in Würfel geschnitten
75 g  Schinkenwürfel, ohne Fett
n. B.  Mayonnaise
n. B.  Gemüse, diverse, nach Geschmack

Zubereitung

Alle Zutaten miteinander vermischen und als beliebig große Kleckse im Backofen bei 200 Grad circa 15 Minuten backen.

Als Beilage passt buntes Gemüse.

Kasselerbraten

Zutaten

1 kg  Kasseler, geräuchert (Rücken oder Nacken)
Butterschmalz
4  Zwiebel(n), (je nach Größe)
500 ml  Malzbier
500 ml  Rinderbrühe, (Instant)
1 TL  Brühe, gekörnte
Salz und Pfeffer
2 Beutel  Sauerkraut
16   Kartoffel(n), (je nach Größe)
1 Scheibe/n  Butter, ca. 3 – 4 mm dick
Milch

Zubereitung

Kasseler waschen und trocken tupfen. Zwiebeln in Ringe schneiden. Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.

Das Stück Kasseler in einer Schmorpfanne in Butterschmalz von allen Seiten anbraten, bis es eine schöne Farbe hat. Herausnehmen und kurz zur Seite stellen.

Die Zwiebelringe in der gleichen Pfanne braten bis sie Farbe genommen haben. Dann das Stück Kasseler wieder dazu geben und eine Flasche Malzbier und die Brühe angießen und aufkochen lassen. 1 TL gekörnte Brühe dazu geben und mit Deckel ca. 2 Stunden schmoren. Ab und zu wenden.

Etwa 40 Minuten vor Ende der Garzeit die Kartoffeln mit kaltem Wasser aufstellen. Wenn das Wasser kocht, 1 – 2 TL Salz dazu geben und die Kartoffeln in 15 – 20 Minuten weich kochen.

Etwa 30 Minuten vor Ende der Garzeit das Sauerkraut in etwas gekörnter Brühe (Kraut sollte gerade so mit Brühe bedeckt sein) aufstellen, aufkochen und dann ca. 20 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen (individuelle Angaben des verwendeten Krauts beachten).

Kurz bevor die Kartoffeln und das Kraut fertig sind, das Kasseler herausnehmen und bei 80 °C im Backofen warm stellen.

Die Soße wegen der Zwiebelringe passieren oder einfach mit dem Stabmixer pürieren, aufkochen lassen und falls nötig mit etwas Salz und Pfeffer, evtl. noch etwas gekörnter Brühe abschmecken. Meistens ist das aber nicht mehr nötig, da die Soße schon genug Geschmack hat. Dann noch auf die gewünschte Konsistenz eindicken.

Wenn die Kartoffeln gar sind, das Wasser abgießen und die Kartoffeln mit einem Handmixer etwas zerdrücken, dann die Butter dazu geben und auf kleiner Stufe mit dem Mixer verrühren. Etwas heiße Milch dazu geben bis der Kartoffelbrei die gewünschte Konsistenz hat.

Das Kasseler aufschneiden und mit der Soße, dem Sauerkraut und dem Kartoffelpüree servieren.

Kibbelinge im Bierteig

Zutaten

6 Port.  Fischfilet(s) (z. B. Kabeljau, Steinbeißer, Seelachs)
125 g  Mehl
Salz und Pfeffer
125 ml  Bier
1   Ei(er)
2   Eiweiß
Öl

Zubereitung

Mehl und Salz in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hälfte des Biers zusammen mit dem ganzen Ei dazugeben, nach und nach das Mehl einarbeiten, so dass ein glatter Teig entsteht.

Das restliche Bier unterrühren und die Schüssel abdecken. 30-60 Minuten ruhen lassen, damit das Mehl quellen kann und der Teig dickflüssiger wird. Danach, falls nötig, den Teig mit etwas Bier verdünnen. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben.

Die Fischfilets in mundgerechte Stücke schneiden, salzen und pfeffern, mit dem Teig überziehen und in reichlich heißem Öl oder in der Fritteuse bei 190°C goldgelb ausbacken.

Dazu Aioli und Salat reichen.

Fetapfanne vom Grill

Zutaten

2 Pck.  Feta-Käse
8   Knoblauchzehe(n)
6 EL  Olivenöl
2   Tomate(n)
1   Zwiebel(n)
1   Lauchzwiebel(n)
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Eine Alu-Grillschale wird mit Olivenöl ausgestrichen. Auf den Boden wird gehackter Knoblauch gestreut, so 3- 4 Zehen. Dann schneide ich den Feta einmal längst und einmal quer durch, so dass ich 4 Stücke habe. Bei uns kommen meist 3 ganze Feta zu je 4 Stücken rein, je nachdem, wie groß die Auflaufform und die Gästeschar ist. Der Feta wird dünn mit Olivenöl bestrichen. Dann vorsichtig mit Salz und Pfeffer würzen, der Feta ist an sich ja schon gesalzen. Die Tomaten in Scheiben schneiden, die Zwiebel und noch einmal 4- 5 Knoblauchzehen fein hacken und auf dem Feta verteilen. Wer möchte, streut noch ein paar Lauchzwiebelringe darüber. Alles mit Olivenöl beträufeln. Zum Schluss wird die Form mit Alufolie verschlossen. Am besten, man macht das alles schon einen Tag vorher, dann zieht der Käse gut durch.

Wenn der Grillmeister alles fertig gegrillt hat, kommt der Käse für ca. 10 Minuten auf den Grill. Darauf achten, dass der Rost nicht zu tief ist, sonst brennt der Käse an.

Und wenn man dann noch frisches Baguette hat, es ist echt der Hammer, probiert es aus. Unser Knaller bei jeder Grillfete. Die Fetapfanne muss zum Abschluss einfach sein! Im Winter funktioniert das natürlich auch im Backofen.

Kaisersemmeln / Kaiserbrötchen

Zutaten

Für den Teig: (Vorteig)
150 g  Weizenmehl, 1050
135 ml  Wasser, warm aber nicht heiß
10 g Hefe,  frisch – ins Mehl bröseln

Für den Teig: (Hauptteig)
350 g  Weizenmehl, 550
140 ml  Wasser, je nach Mehl
10 g  Salz
20 g  Schweineschmalz oder Butter
5 g  Backmalz oder
1/2 TL  Honig

Zubereitung

Aus genannten Zutaten einen Vorteig herstellen und ca. 30 Min. stehen lassen.

Restlich Zutaten zum Vorteig geben und alles gut zu einem homogenen Teig verkneten, Knetzeit ca. 10 Min.

Teig ca. 20 Minuten ruhen lassen (Stockgare), anschließend noch mal kurz kneten und in 9 -10 Portionen teilen, rund schleifen. Danach abgedeckt 10 Minuten entspannen lassen (Zwischengare), anschließend Teiglinge nach Wunsch formen oder mittels eines Kaisersemmeldrückers eindrücken und ca. 30-40 Min. gehen lassen (Stückgare)

Backen:
Ofen auf 250°C vorheizen Bröchten mit Schwaden anbacken, dazu mittels einer Blumenspritze mehrmals Wasser in den Ofen sprühen. Anbackzeit ca. 10 Min. bis zur gewünschten Krustenbräune, dann Ofentüre kurz öffnen und Dampf ablassen.
Temperatur reduzieren auf ca. 200° und fertig backen, ca. 10-15 Min.
Gesamtbackzeit: ca. 20-25 Min.